Gehirnblutung: Gehirnblutungen gehören mit zu den gefährlichsten Folgen einer Bulimie. Sie setzen durch den Überdruck ein, der wie schon erwähnt durch das erbrechen entsteht und werden eigentlich nicht bemerkt. Aus diesem Grund kommt Hilfe oft zu spät, da Gehirnblutungen tödlich sind. Alarmzeichen können Nasenbluten und auch Kopfschmerzen sein, die von den Betroffenen jedoch meist ignoriert werden, da diese öfter auftreten.

Monatsblutung: Bulimieerkrankte haben meist Probleme mit ihrer Periode. Anfangs tritt sie noch unregelmäßig auf, bis sie nach einiger Zeit dann ganz ausbleibt. Durch die geringe Nahrung, die ein Magersüchtiger Mensch zu sich nimmt treten Mangelerscheinungen (siehe oben) auf, die den gesamten Hormonhaushalt des Körpers durcheinander bringen und damit schwere Folgen (Haarausfall, brüchige Nägel, trockene Haut, Herz-Rhytmusstörungen, usw.) nach sich ziehen können, bis hin zur Unfruchtbarkeit.

Magen Darm: Die Schädigung von Magen und Darm kommt hauptsächlich durch die fehlende Aktivität, aber auch durch die zusätzliche Einnahme von Abführmitteln zustande. Werden eine längere Zeit solche Abführmittel eingenommen, so stellt sich der Magen- Darmbereich darauf ein und verläßt sich sozusagen auf die Einnahme solcher Produkte. Er will nicht mehr alleine arbeiten und benötigt die Hilfe der Abführmittel. Auf diese Weiße kann sich eine Sucht entwickeln, deren Entwöhnung sehr schwierig ist.

Ödeme: Bei ungefähr einem Viertel von Eßgestörten Menschen können Ödeme entstehen. Dies sind Flüssigkeitseinlagerungen, die auf Kreislaufstörungen und auch auf Mangelernährung zurückzuführen sind. Sie bilden sich in Körperregionen und auch im Herzbeutel oder Bauchraum, wo sie als sehr bedrohlich gelten und eine sofortige Intensivbehandlung nötig ist.

Psychische Schäden: Neben körperlichen Schäden, treten auch viele Psychische Schäden, wie z.B. Depressionen, Schuldgefühle, geringes Selbstwertgefühl, Autoaggression und Suizidgedanken auf.