

Die reaktive
Depression ist dagegen durch schwerwiegende Lebensereignisse
verursacht, die neurotische Depression steht in Zusammenhang
mit Lebensereignissen und verdrängten Konflikten."
(Schülerduden, Psychologie)
Die Depression
ist ist eine Gemütskrankheit, die man nicht einfach
überwinden oder ausschalten kann und die den Menschen
psychisch, physisch, zwischenmenschlich und beruflich
grundlegend verändert (alle Lebensbereiche werden
von der Depression beeinträchtigt). Befindet man
sich in einer Depression, so kann man das Leben nicht
mehr so weiterführen, wie man es zuvor getan hat.
Und wenn, dann nur mit großer Anstrengung.
Wann
treffen Depressionen ein?
Eine
Depression könnte jeden treffen, da depressive
Zustände in der heutigen Zeit immer mehr zunehmen.
Es wird zwar vermutet, daß nur wenige Menschen
in einer psychiatrischen Fachklinik wegen schwerer Depression
behandelt werden müssen (ca. 1%), doch eigentlich
mehr als jeder zehnte Patient eines Hausarztes an einer
Depression leidet. Und nicht einmal bei einem Fünftel
der Betroffenen wird eine Depression rechtzeitig erkannt
und konsequent behandelt, obwohl die körperlichen
wie auch die sozialen Beeinträchtigungen sehr stark
ausfallen. Durchschnittlich sogar stärker, als
bei chronischen Erkrankungen, wie z.B. Hypertonie, Diabetes
mellitus, Arthritis oder Beschwerden der Wirbelsäule.
Während bei einer reinen Depression die Arbeitsunfähigkeitstage
pro Monat ca. 8,7 Stunden ausmachen, so liegt bei einer
chronischen körperlichen Erkrankung die Arbeitsunfähigeit
bei 2,6 Tagen.
Ein besonders anfälliges Alter für Depressionen
gibt es nicht, denn ob nun im höheren Lebensalter
oder im Kindes- und Jugendalter, eine Depression könnte
einem in jedem Alter treffen. Wobei man herausfand,
dass depressive Zustände am häufigsten in
den besten Jahren ausbrechen (zwischen 30 uns 40 Jahren).