    
Unbeständige
und unangemessene intensive zwischenmenschliche
Beziehungen:
Borderliner führen zu anderen Menschen meist
unbeständige und unangemessene Beziehungen,
die sich durch extreme Verschiebungen der Einschätzung
des Beziehungspartners (zwischen Idealisierung und
Abwertung) und ständige Versuche, diesen zu
manipulieren auszeichnen.Die Intensität der
Beziehungen ergibt sich aus der Intoleranz der Borderlinepersönlichkeit
gegenüber Trennungen. Der Borderliner entwickelt
eine Abhängigkeit zum Partner und idealisiert
ihn, solange dieser seine Bedürfnisse befriedigt.
Erfährt er Zurückweisung oder Enttäuschung
verfällt er ins andere Extrem und wertet den
Partner ab, ohne sich jedoch von ihm trennen zu
können.Dann eskaliert das manipulierende Verhalten
der an Borderline leidenden Person, sie wird schwach
und hilflos und neigt z.B. zu SVV und Suiziddrohungen
bzw. –versuchen.
Angst
vorm Verlassenwerden: Durch die gestörte
Ichidentität neigt der Borderliner häufig
dazu, die Realität ihrer Existenz zu verlieren,
wenn er alleine ist. Sogar wenn er nur vorübergehend
alleine ist, kann er dies als dauerhafte Isolation
wahrnehmen.Durch diese starke Angst vor dem Verlassenwerden
greift der Borderliner oft zu verzweifelten Bemühungen,
die Bezugsperson bei sich zu behalten und verwendet
dabei auch Druckmittel, wie z.B. SVV. Oft führen
sie aus diesen Gründen auch für sie schädliche
Beziehungen (mit z.B. Gewalt- und Mißbrauchserlebnissen)
fort, nur um nicht verlassen zu werden.Werden sie
dann trotz ihrer Bemühungen verlassen, durchleben
sie meist intensive emotionale Krisen, in deren
verlauf die hier beschriebenen Symptome oft noch
verstärkt auftreten.
|