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Gesprächspsychotherapie
Diese
Form der Therapie wurde von dem amerikanischen Psychologen
C. Rogers entwickelt. Das Ziel, der Gesprächstherapie
besteht darin, den Patienten in die Lage zu versetzen, seine
Probleme selbständig zu lösen und sich angstfreier
mit Konflikten auseinanderzusetzen, die er bislang abgewehrt
hat. Nötig ist dazu die Schaffung einer vertrauensvollen
Atmosphäre zwischen dem Therapeuten und dessen Klienten
(Patient). Eine weitere Aufgabe des Therapeuten besteht
darin, sich im Bezug auf Ratschläge, Kritik, Interpretation
und ähnliches so weit es geht zurückzuhalten,
um dem Klienten so selbstständig wie nötig arbeiten
zu lassen.
Verhaltenstherapie
In
der Verhaltenstherapie beschäftigt sich der Therapeut
wie es der Name schon erklärt vielmehr mit dem Verhalten
des Patienten, welches ihn belastet. Dabei richtet sich
der Therapeut nach einem sehr wichtigen Grundsatz der Verhaltenstherapie:
"Jedes Verhalten (auch gestörtes oder Fehlverhalten)
ist gelernt und kann so durch andere Lernprozesse wieder
verändert bzw. verlernt werden."So wird in der
Verhaltenstherapie gestörtes psychisches Verhalten
durch andere Lernprozesse verändert. Um dies zu erreichen
versucht der Therapeut zunächst möglichst viel
über das Problem des Patienten herauszufinden und konzentriert
sich dabei auf beobachtbare und messbare Phänomene.
Durch
die Verhaltensanalyse formuliert er dann Hypothesen über
die Umstände des Problems, um dann gemeinsam mit dem
Patienten diese zu verändern, so daß sich dadurch
auch das Verhalten des Patienten verändert.
So
lernt der Patient z.B. sich zu entspannen, sich nicht mehr
so aufzuregen, oder auch sich Situationen oder auch Objekten
zu nähern, die ihn eigentlich beängstigen. (=
Desensibillisierung)
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